Block
Farbtemperatursteuerung
Mit diesem Bedienelement wird ein Dimmer + Farbtemperatur gesteuert. Eine Farbtemperatursteuerung ist eine Funktion, die in vielen Beleuchtungs- und Display-Systemen verwendet wird, um die Farbwiedergabe anzupassen. Sie ermöglicht die Kontrolle über die Farbtemperatur, was die wahrgenommene "Wärme" oder "Kühle" des Lichts oder Bildschirms beeinflusst. Siehe auch Anwesenheit allgemein.
Das Bedienelement ist in zwei unterschiedlichen Ansichten verfügbar, Block und Grundbild. Je nach Gestaltung der Visualisierung wird das Element in folgenden zwei Varianten angezeigt:




Mit der Funktion Schaltuhr wird die Automatik der Farblichtsteuerung zeitgesteuert ein- und ausgeschaltet. Je Schaltzeit wird unter Wert Aktiv oder Inaktiv eingestellt. Die Schaltuhr gibt also keine Helligkeit und keine Farbtemperatur vor - diese kommen aus der Tabelle der Farblichtsteuerung. Um eine neue Schaltzeit hinzuzufügen, betätigen Sie das Symbol links unten, um Schaltzeiten zu löschen, klicken Sie auf das Symbol rechts unten.
Über das Kalender-Symbol in der Schaltzeiten-Liste können Schaltzeiten aus einer Kalenderdatei (iCal, *.ics) importiert werden - per Link (auch Google Kalender, Apple iCloud, Google Drive und Dropbox), aus einer Datei oder aus der Zwischenablage. Je Termin werden eine Ein- (Wert 1) und eine Aus-Schaltzeit (Wert 0) angelegt. Details zum Import siehe Block Schaltuhr; wo die Kalender-Links in den jeweiligen Diensten zu finden sind, beschreibt die Hilfe der Feiertagschaltuhr.

In der ersten Zeile werden die Symbole für Typ der Uhr und Anwesenheit angezeigt. Auf der linken Seite wird der Typ der Uhr eingestellt. Als Typ können Wochenuhr, Datum und Sonnenauf- Untergang gewählt werden. Auf der rechten Seite wird eingestellt wann die Uhr aktiv sein soll (dunkel hinterlegt ist aktiv).
Auf der rechten Seite wird eingestellt wann die Schaltzeit aktiv sein soll. Anwesend, Abwesend und Urlaub. Damit kann beispielsweise ausgewählt werden dass eine Schaltzeit nur ausgeführt wird wenn man anwesend ist, nicht jedoch bei Abwesend oder Urlaub. Ist keine der drei Symbole aktiv, wird die Schaltzeit nicht ausgeführt, in der Übersicht wird dann Uhr deaktiviert angezeigt.
Unter Ausführen kann einmalig oder immer ausgewählt werden. Bei einmalig werden nach Ausführung die Symbole Anwesend, Abwesend und Urlaub wieder deaktiviert und damit auch die Schaltzeit deaktiviert.
Ist am Funktionsbaustein der Eingang Helligkeit verknüpft, kann bei Schaltzeiten vom Typ Wochenuhr zusätzlich unter Helligkeit festgelegt werden, wann die Schaltzeit ausgeführt wird: Immer, Wenn Hell oder Wenn Dunkel. Die Schwellen dafür werden in den Einstellungen im Abschnitt Helligkeit eingestellt. Ohne verknüpften Helligkeits-Eingang wird die Auswahl nicht angezeigt und die Schaltzeit wird immer ausgeführt.
Die eingestellte Zeit ist dabei der frühestmögliche Schaltzeitpunkt. Ist die Bedingung zur Schaltzeit bereits erfüllt (es ist z. B. um 19:00 Uhr schon dunkel), wird sofort geschaltet. Ist sie noch nicht erfüllt, wird die Schaltzeit vorgemerkt und ausgeführt, sobald Hell bzw. Dunkel erkannt wird - im Beispiel also erst bei Einbruch der Dunkelheit. Die Vormerkung verfällt nach sechs Stunden; wird es bis dahin nicht dunkel, entfällt die Schaltung. Sie wird außerdem verworfen, sobald eine andere Schaltzeit desselben Elements ausgeführt wird - die jüngere Schaltzeit hat immer Vorrang. Die Helligkeit wird alle zehn Sekunden geprüft. Ist zusätzlich Ausführen: Einmalig eingestellt, wird die Schaltzeit erst nach dem tatsächlichen Schalten verbraucht.

Über diesen Dialog kann die Regelung bei Änderung des Status Anwesend
eingestellt werden. Beispielsweise wenn von Anwesend auf Abwesend oder
Urlaub gewechselt wird, wird im obigen Beispiel die Regelung
ausgeschaltet. Wechselt man von Abwesend auf Anwesend wird die Regelung
eingeschaltet, jedoch nur wenn es Dunkel ist.
Für jeden der drei Zustände Anwesend, Abwesend und Urlaub wird über das jeweilige Symbol eingestellt, ob beim Wechsel in diesen Zustand ein Wert ausgeführt werden soll (dunkel hinterlegt ist aktiv).
Tipp: Die Einstellung Dunkel oder Hell wird nur angezeigt wenn am Funktionsbaustein der Eingang Helligkeit verknüpft ist. Schwelle für Dunkel/Hell wird in den Einstellungen festgelegt.

Über diesen Dialog werden Einstellungen vorgenommen.
Diese Einstellung ist nur verfügbar wenn am Eingang des Funktionsbausteines ein Wert verknüpft wurde. Hier wird über zwei Schwellen festgelegt, ab wann zwischen Hell und Dunkel unterschieden wird. Diese Schaltschwelle gilt für alle Einstellungen am Bedienelement in denen Hell/Dunkel ausgewählt werden kann.
Die Anwesenheitssimulation kann verwendet werden, um bei Abwesenheit das Licht ein- auszuschalten um zu simulieren, dass das Gebäude bewohnt ist und somit eventuelle Einbrecher abzuhalten. Das Licht wird hierbei zufällig ein- ausgeschaltet.
Mit den Symbolen für Anwesend, Abwesend und Urlaub wird eingestellt ob die Simulation gestartet werden soll. Im obigen Beispiel ist das rechte Symbol Urlaub Dunkel hinterlegt, damit wird die Simulation gestartet sobald auf Urlaub gewechselt wird.
Im Bereich Einschaltzeit kann eingestellt werden nach welcher Betriebszeit eine Wartung ansteht. Beispielsweise wann man das Licht kontrollieren sollte. Ist die Betriebszeit erreicht, wird dies durch ein gelbes Symbol am Bedienelement angezeigt.

Die Farblichtsteuerung führt Helligkeit und Farbtemperatur der Beleuchtung selbsttätig über den Tag nach. Sie bildet nach, wie sich das Tageslicht ändert: in der Frühe warmes, gedämpftes Licht, über Mittag helles und kühles Licht, gegen Abend wieder warmes und gedämpftes Licht. Der Hintergrund ist, dass die Lichtfarbe auf den Menschen wirkt - kühles, blaustichiges Licht wirkt aktivierend, warmes Licht beruhigend. Wer sich viel in Räumen ohne Tageslicht aufhält, bekommt über eine solche Kurve einen Lichtverlauf, der dem natürlichen ähnelt. In der Gebäudetechnik ist dafür auch die Bezeichnung "Human Centric Lighting" gebräuchlich.
Voraussetzung ist eine Leuchte, deren Helligkeit und deren Farbtemperatur getrennt angesteuert werden können - üblicherweise ein Vorschaltgerät mit der Bezeichnung "Tunable White". Die Farbtemperatur wird in Kelvin angegeben: kleine Werte (etwa 2000 K) ergeben warmes, rötliches Licht, große Werte (etwa 8000 K) kaltes, bläuliches Licht. Welchen Bereich die Leuchte tatsächlich beherrscht, steht in ihrem Datenblatt.
Die Tabelle hat für jede volle Stunde des Tages eine Zeile, also 24 Stützpunkte. Je Stützpunkt werden eine Helligkeit in Prozent und eine Farbtemperatur in Kelvin hinterlegt. Zwischen zwei Stützpunkten rechnet die Steuerung geradlinig weiter, es gibt also keine Sprünge zur vollen Stunde. Beispiel: steht um 06:00 Uhr 3000 K und um 07:00 Uhr 4000 K, dann werden um 06:30 Uhr 3500 K ausgegeben. Nachgeführt wird jede Minute. Auf den Stützpunkt für 23:00 Uhr folgt wieder der für 00:00 Uhr, die Kurve läuft also über Mitternacht durch.
Die gerechneten Werte gehen auf die Ausgänge Prozent und Farbtemperatur K des Funktionsbausteines - dieselben Ausgänge, die auch bei Bedienung von Hand beschrieben werden. Eine Zeile mit 0 % schaltet die Beleuchtung in dieser Zeit also aus.
Gerechnet und ausgegeben wird nur, solange der Eingang Automatik am Funktionsbaustein ungleich 0 ist. Ist er 0, rührt die Farblichtsteuerung die Ausgänge nicht an und die Beleuchtung bleibt so, wie sie zuletzt eingestellt wurde. Der Zustand wird am Bedienelement mit dem Symbol Play (Automatik ein) bzw. Pause (Automatik aus) angezeigt. Umgeschaltet wird über:
Solange die Automatik eingeschaltet ist, werden von Hand eingestellte Werte spätestens zur nächsten Minute wieder von der Kurve überschrieben. Soll von Hand bedient werden, ist zuvor die Automatik auszuschalten.
In diesem Dialog wird die Tabelle eingestellt. Sie ist länger als der Bildschirm und wird durch Ziehen oder mit dem Mausrad verschoben.
Eingeben lassen sich 0 bis 100 Prozent und 0 bis 10000 Kelvin. Auf die Parameter Kelvin min. und Kelvin max. wird die Tabelle nicht begrenzt - diese begrenzen nur den Schieberegler im Bedien-Dialog. Es ist daher darauf zu achten, dass in der Tabelle keine Farbtemperatur steht, welche die Leuchte nicht darstellen kann.
Die Tabelle wird wie alle übrigen Einstellungen des Bedienelementes in der Steuerung gespeichert und bleibt über einen Neustart erhalten.
Legen Sie zuerst den entsprechenden Funktionsbaustein an und verknüpfen die Variablen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Bedienelement und wählen den Funktionsbaustein um das Bedienelement zu verknüpfen.
Anwesenheit wird mit dem entsprechenden
Logikbaustein verknüpft, siehe Funktionsbaustein Strukturiert
Block Farbtemperatursteuerung, Standalone ohne Verknüpfung. Bei
Anwesenheit werden die Variablen mit dem Funktionsbaustein verknüpft, siehe auch
Anwesenheit allgemein.
Legen
Sie zuerst den entsprechenden Funktionsbaustein an und verknüpfen die
Variablen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Bedienelement
und wählen den Funktionsbaustein um das Bedienelement zu
verknüpfen.
Anzeige |
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| Anzeige | Anzeige Block oder Grundbild. |
| Text | Anzuzeigender Text. Die Größe des
Textes wird automatisch mit dem Bedienelement skaliert.
Zeilenumbrüche können mit dem Sonderzeichen "\n" eingefügt werden,
beispielsweise "Zeile1\nZeile2", maximal können zwei Zeilen angegeben
werden. |
| Schalten im Grundbild | Mit diesem Parameter wird das Licht
bei kurzen Klick auf das Bedienelement geschaltet, bei langem klick
wird der Dialog angezeigt. Der Parameter wird nur bei der Anzeige
Grundbild angeboten. |
| Szenenauswahl | Mit diesem Parameter wird festgelegt ob das Element in der Szene Gruppe angezeigt werden soll. |
| Kelvin min/max | Begrenzung für den Schieberegler der Farbtemperatur im Bedien-Dialog. Vorgabe ist 0 bis 10000 K. Stellen Sie hier den Bereich ein, den die Leuchte beherrscht. Die Werte der Tabelle der Farblichtsteuerung werden damit nicht begrenzt. |
Variablenverknüpfungen |
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